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Einfamilienhaus in der Straße Nord in Manacor

Dieses Wohnhaus befindet sich in einem traditionellen Viertel von Manacor. Das diesbezügliche Baugrundstück ist ein längliches Eckgrundstück, mit der längeren Fassade mit Blick auf einen Platz mit einer Getreidemühle, die Molí den Fraret.  Von Anfang an haben wir versucht, ein modernes Gebäude, aber immer unter Berücksichtigung der Mühle und dem Umfeld zu erstellen.

 

Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang, welcher den Garagenbereich von einem  Mehrzweckraum trennt. Im der ersten Etage befindet sich der Wohnbereich, bestehend aus Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Diese Räumlichkeit hat lediglich  kleine Fensteröffnungen zur Fassade hin, jedoch eine großzügige Öffnung zur Süd-Terrasse mit einer  Überdachung als Sonnenschutz. Diese Terrasse ist zur Straße hin teilweise geschlossen, um auf diese Weise die Kontinuität der Frontfassade zu erhalten und ebenso zur Wahrung der Privatsphäre dieses Raumes, welcher als einer der Haupträume des Hauses zu verstehen ist.

 

Eine offene Treppe führt in den zweiten Stock, wo sich das Hauptschlafzimmer und ein großes, teilbares Studio-Zimmer befindet. Dank dieser Flexibilität kann die Aufteilung des Innenraums den Bedürfnissen der  Bewohner angepasst werden. Die Kontinuität der Freitreppe erfüllt den Zweck der Belüftung und den Zugang zum Dachgeschoss, welcher teilweise durch einen kleinen Stadtgarten genutzt wird.

 

KRITERIEN DER BIOKONSTRUKTION

 

1. GEEIGNETER STANDORT: In diesem Fall wurde auf eine geobiologische Studie verzichtet.

 

2. GUTE AUSRICHTUNG:  Das Haus ist  nach Süd-Südwesten ausgerichtet, um so auf maximale Weise die  Wintersonne zu nutzen. Im Sommer bieten die Überdachung der Terrasse und die mallorquinischen Fensterläden ausreichenden Sonnenschutz. Die richtige Platzierung  der Fensteröffnungen an beiden Seiten ermöglicht eine Querlüftung im Sommer, um das Innere des Hauses zu kühlen.

 

3. ENERGIESPARMASSNAHMEN: Das Gebäude benötigt kein mechanisches Kühlsystem, weil es dank der thermischen Trägheit der Wände, der guten Isolierung, sowie dem adäquaten Einsatz der  Fensterläden und Markisen zu einer passiven Kühlung kommt. Geheizt wird das Gebäude durch eine Fußbodenheizung mit vier Sonnenkollektoren und mit der Unterstützung eines Biomassekessels  (Hydrokamins) mit  Zonenregulierung.

 

4. BEWUSSTE METRIALNUTZUNG: Die Fassaden der ersten und zweiten Etage bestehen aus einer Doppelwand, bestehend aus 20 cm dicken Keramik-Backsteinen mit einer 5 cm dicken Thermoisolierung,  und einer Keramik-Beschichtung auf Stahl mit einer 4 cm breiten Luftkammer, um so eine Lüftung der Frontfassade zu gewährleisten. In diesem Fall wurden die üblicherweise in der konventionellen Bauweise verwendeten PEX Isolierungsmaterialien verwendet. Die Zimmereiarbeiten sind aus wasserbehandeltem Holz, mit Ausnahme des Eckfensters, welches aus Gründen der Instandhaltung aus Aluminium gefertigt wurde. Für die Elektro- und Beleuchtungsinstallation wurde Kabelrohre aus PE und halogenfreie Kabel benutzt und alle Glühlampen verstehen sich energiesparend.

 

5. WASSERVERBRAUCH: Es wurde eine Vorinstallation für die Behandlung und Wiederverwendung des Grauwassers für die Zukunft berücksichtigt. Das Regenwasser wird aufgefangen und  in dem ursprünglichen Wassertank zur späteren Wiederverwendung als Trink- und Haushaltswasser gesammelt.

GESUND

NACHHALTIG  EFFIZIENT